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Würzburg | 13.11.2017

Infotreff Gesundheit: Gesunde Hände und Füße dank moderner Fuß- und Handchirurgie

Am Montag, 20. November 2017, stellt die Rotkreuzklinik Würzburg bei ihrem „Infotreff Gesundheit" die Chirurgie an Hand- und Fußgelenken in den Mittelpunkt. Ab 18.30 Uhr sprechen Dr. med. Matthias Walcher und Dr. med. Peter Simank, Fachärzte für Chirurgie und spezielle Unfallchirurgie, über typische Krankheitsbilder und ihre aktuellen Behandlungsmöglichkeiten.

Spezialist bei Fußproblemen

Fußprobleme nehmen zu. „Etwa die Hälfte der Deutschen leidet daran", weiß der Fußspezialist Walcher. Neben eher harmlosen und konservativ therapiebaren Ursachen wie Hühneraugen oder Warzen sind der Hallux valgus oder Hammerzehen meist ohne Operation nicht behandelbar. Viele Patienten, die in seine Praxis kommen, leiden auch unter Verletzungen der Knochen, Bänder und Muskeln, an erworbenen oder angeborenen Fehlstellungen sowie an degenerativen Veränderungen durch Arthrose. „Das Sprunggelenk und der Fuß bilden eine bewegliche Einheit. Für das reibungslose Zusammenspiel sind zahlreiche Knochen, Bänder, Sehnen und Muskeln verantwortlich", erklärt Walcher. Anhand der Anatomie wird er die Funktionsweise erläutern und typische Krankheitsbilder von Vor-, Mittel- und Rückfuß sowie Sprunggelenk und deren Behandlung vorstellen. Besonders wird er dabei auf die minimal-invasiven, gelenk- und funktionserhaltenden Operationsmethoden eingehen.

Experte rund um Hand und Handgelenk

Sein Kollege Simank, Facharzt für Chirurgie und Handchirurgie, wird in seinem Vortrag speziell über die Krankheitsbilder der Hand und des Handgelenks informieren. „Das Handgelenk als ein sehr kompliziert aufgebautes Gelenk ist bei Stürzen anfällig für verschiedenste Verletzungen", erklärt er. Ebenso häufig behandelt er auch Nerveneinengungen wie das Karpaltunnelsyndrom, Fehlstellungen oder Fehlbildungen von Knochen, Sehnen oder Muskeln. Die Verhärtung der Sehnenplatte der Handinnenfläche, auch Dupuytren'sche Kontraktur genannt, zählt ebenfalls zu den häufigen und schmerzhaften Handproblemen. „Zur Diagnostik setzen wir Röntgenbilder des Handgelenkes und spezielle Belastungsaufnahmen ein, die uns Hinweise auf die Schmerzursache geben. Zur weiteren Abklärung ist häufig zusätzlich eine Kernspinuntersuchung (MRT) erforderlich", erklärt Simank. Der Handchirurg wird nach der Vorstellung der Krankheitsbilder auf die modernen operativen Behandlungsverfahren und den Therapieverlauf eingehen. Beide Experten stehen nach ihren Referaten für Fragen zur Verfügung.

Pressemitteilung als pdf zum Download


Pressekontakt

Sylvia Habl
Rotkreuzplatz 8
80634 München
Tel. 089/1303-1612
Fax 089/1303-1615
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